Revolvermann

Kaltakquise

In Alles und Nix am Oktober 7, 2008 um 8:58 pm

Was ist kaltakquise? Es ist ganz einfach. Ein unangemeldeter Besuch um einen Kontakt herzustellen, der dann zu einem erfolgreichem geschäft führt.
Wie sieht das in meinem Fall aus?
Ich arbeite im Auftrag von einem grossen weltumternehmen. Ich habe einen Anzug an und sehr gepflegtes aussehen. Mein Bereich ist der Geschäftskundenvertrieb. Ich suche unterschiedliche Betriebe, Firmen, Selbstständige auf. Ich habe tolle Produkte/Dienstleistungen von den ich überzeugt bin dabei. Ok, ich habe an der Tür selten etwas verkauft. Will ich auch nicht. Ganz wichtig ist es an der Tür Informationen zu bekommen um zu erfahren wer der verantwortliche Ansprechspartner ist. Mit etwas Glück bekomme ich einen Termin. Mit den Daten, die ich gesammelt habe, kann ich dann ein, zwei tage später die Telefonakquise starten, aber dazu komme ich vielleicht später.
Wie sieht es in der Praxis aus?
An der Tür klingeln. Meistens macht jemmand auf der total unwichtig ist, aber die Anweisung hat, Vertriebler wie mich los zu werden. Ich fange an „tach…, Mein Name ist…, ich komme von…, ich hätte gern den Verantwortlichen für… gesprochen“.
Es gibt dann vier Möglichkeiten wie es weitergeht.
1. Ich komme nicht weiter der Verantwortliche hat keine Zeit und ich lasse mir die Nummer und den Namen geben.
2. Die Tür geht mir vor der Nase zu und vielleicht werde ich dumm angemacht. Dabei habe ich noch nicht gesagt was ich will…
3. Es kommt zu einem Gespräch an der Tür oder ich werde reingebeten. Es wird mir versichert, dass alle bestens versorgt sind und ich bei Bedarf angerufen werde. Blablabla… Na gut, ist auch schon vorgekommen.
4. Interesse ist da und es kommt mir so vor als wurde ich schon erwartet. Ich vereinbare einen Termin.

Hört sich alles ganz einfach an?
Ihr müsst es euch so vorstellen. Geht in das nächste Hochhaus rein und fragt an jeder Tür, ob Ihr mal kurz das Klo benutzen dürft. Den Mut und die Überwiendung dazu werden die wennigsten haben…

Das mache ich dann mehrere Stundem in der Woche. Naja… nicht das mit dem Klo dafür gibt es dann Mac doof, aber zu dem Thema ein anderes Mal.

Geschrieben mit dem iPhone. Fehler werden korigiert.

Ausstattung im Aussendienst/Vertrieb

In Alles und Nix am Oktober 7, 2008 um 9:32 am

Was brauche ich im Aussendienst?
Nicht viel. Einen Blackberry für wichtige Telefonate und Mails zwischendurch, einen Kugelschreiber und ein Notitzblock. So stürze ich mich heute im die Kaltakquise. Es ist der unangenehme Teil der Arbeit, und wenn ich dann fertig bin, kann ich zur Nervenberuhigung paar Zigaretten durchziehen. Also aufgehts Straße rauf und Straße runter.

1.Mai

In Alles und Nix am Mai 3, 2008 um 10:37 pm

Nehmen wir mal an man hat mit der Freundin ein sogenanntes 3jähriges. Leider hat man es irgendwie vergessen… Am 30.4 geht man zu einer Betriebsversammlung, die eigentlich eine verspätete Weihnachtsfeier ist und verabschiedet sich von der Freundin mit den Worten “bin um 22Uhr wieder da…”.

Der Abend verläuft dann recht gut. Man trifft sich im “Café fono”, unterhält sich, lacht viel… Die Stimmung ist gut und es fliest viel Alkohol. Da es sich um eine verspätete Weihnachtsfeier handelt tauscht man kleine nicht ernstgemeinte Geschenke aus. Mit etwas Glück bekommt man einen HSV-Umhang.

Um 3Uhr verabschieden sich die ersten Kollegen. Nur die wirklich trinkfesten entschließen sich weiter durch die Kneipen zu ziehen. Nachdem mindestens 4 weitere Kneipen besucht werden und das Sprechen und Laufen allen schwer fällt, tritt man den Weg nach Hause an.

Nun will man nicht in der Kälte und im Regen zu Fuß laufen, aber leider hält kein Taxi an. Vielleicht liegt das dran, dass ein Typ in einem HSV-Umhang der nicht geradeaus laufen kann nicht für einen guten Fahrgast gehalten wird. Nun gut… Nach einer Stunde Fußmarsch befindet man sich dann vor der Haustür und braucht weitere 15Min um den richtigen Schlüssel zu finden.

Als man dann um 7Uhr am 1Mai die Wohnung betritt und dabei feststellt, dass die Freundin im Wohnzimmer sitzt und scheinbar die ganze Nacht gewartet hat, sollte man nicht auch noch “OlleoleOlllleeee…” singen. Damit sind heftige Krawalle auch in eigenem Wohnzimmer vorprogrammiert.

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